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Kommerzielle Versionskontrolle auf Linux: PureCM 3.0
24.10.2008
Das britische Unternehmen PureCM bringt eine neue Ausgabe seiner gleichnamigen Versionskontrolle für Softwareentwicklung.
PureCM 3.0 will Software-Entwicklung für alle Beteiligten transparenter gestalten. Das Grundprinzip dahinter: Die Anforderungen an die Entwicklung, so genannte Change Requests, können mit den entsprechenden Änderungen am Code direkt verlinkt werden. Die graphische Oberfläche, der PureCM Server und die Kommandozeilen-Clients unterstützen die Linux-Varianten Fedora, Red Hat, SuSE und Ubuntu. PureCM kann außerdem direkt in die Entwicklungsumgebung Eclipse integriert werden. Gleichzeitig mit Version 3 hat das Unternehmen einen zusätzlichen Proxy-Server für verteilte Teams veröffentlicht. Weil der Proxy-Server die Daten für jedes Team lokal zur Verfügung stellt, ist die Zugriffsgeschwindigkeit im Vergleich zu einem zentralen Serverzugriff wesentlich höher. Die Verwaltung der Software bleibt zentral, dank permanenter Datensynchronisation haben Entwickler immer den gleichen Informationsstand.
Insgesamt verspricht PureCM in Version 3 mehr Tempo: Daten in LAN- und WAN-Netzen sollen im Vergleich zur Version 2008-2 fünfmal so schnell von Rechner zu Rechner übertragen werden. Als wesentliche Neuerungen nennt das Unternehmen Entwickler außerdem einen besseren Überblick über Software-Tools und Libraries verschaffen, mit einem neuen Tool zur Verwaltung einzelner Komponenten. Weiterhin neu in der Versionsverwaltung ist die Anzeige von Differenzen in Grafiken und Microsoft-Word-Dateien. Der Anwender soll anhand einer bildlichen Darstellung auf einen Blick verschiedene Versionen erkennen.
Image Diff: So päsentiert PureCM dem Entwickler verschiedene Versionen einer Grafik.
Die Liste mit allen Neuerungen in Version 3 ist auf der Webseite des Unternehmens Eine voll funktionsfähige Testversion für zwei Anwender gibt es zum kostenlosen Download. PureCM unterstützt verschiedene Linux- und Windows-Systeme, Solaris ab Version 8 und Mac OS X Clients. Der Einstiegspreis liegt bei 1000 US-Dollar, umgerechnet rund 780 Euro, für fünf Entwickler-Arbeitsplätze, die Lizenzen für Nicht-Entwickler kosten ab 300 US-Dollar für fünf Anwender, das entspricht etwa 234 Euro.
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