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Norwegen fördert Open-Office-Einsatz

Um die Abhängigkeit von Microsofts Produkten zu verringern, fordert die norwegische Regierung, dass der öffentliche Sektor mehr Open-Source-Produkte einsetzen soll. Die norwegische Ministerin für Bundesverwaltung und Reform, Heidi Grande Røys, will in diesem Rahmen zwei Millionen Kronen (225,000 EURO) an das nationale Competence Center für Freie Software geben.

Mit dem Geld soll das Competence Center Open Office für öffentliche Berichte, die Buchhaltung und das Archivwesen im Regierungseinsatz anpassen und dort zugleich für die freie Bürosuite werben.

"Ich möchte so eine verschärfte Konkurrenzsituation auf dem Markt der Bürosoftware simulieren", begründet Røys ihren Schritt. "Open Office eignet sich als gute Alternative zu den Programmen der Lieferanten in diesem Segment. Das Problem ist, dass spezialisierte Programme und Open Office nicht immer optimal zusammenarbeiten. Die ausgeschriebene Summe soll das lösen."

Im April 2006 kündigte die norwegische Regierung ein Programm an, um langfristig auf Open-Source-Software umzusteigen und sich aus der Abhängigkeit von Microsoft und anderen kommerziellen Anbietern zu befreien.

(Kristian Kißling)
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Kommentare (1)
von
mawh,
20.11.2008 09:33
Simulieren?
Gemeint war doch sicher, eine Konkurrenzsituation zu *stimulieren* ...
 
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