Novell Groupwise 8: Autosave, I-Cal-Einbindung und Web 2.0
18.11.2008
Novell hat Groupwise, seine Collaboration-Software für Unternehmen, überarbeitet. Zahlreiche neue Details in Groupwise 8 sollen die Produktivität der Anwender fördern.
Der Client, den es für Windows, als Java-Version für Linux und Mac sowie als Weboberfläche für aktuelle Browser gibt, lässt sich stark an die Bedürfnisse der Anwender anpassen: Wie auf den personalisierten Homepages moderner Websites kann er auf seinem so genannten Produktivitätsdashboard zahlreiche Elemente nach Wunsch anordnen. Dazu gehören Groupwise-interne Dienste wie E-Mail, Kalender, Adressbuch und Aufgabenverwaltung ebenso wie Elemente aus dem Web: Webseiten, Blogs und RSS-Feeds.
Auch der Kalender zeigt sich in Groupwise 8 aufgeschlossen. Anwender können Kalenderinformationen im I-Cal-Format aus dem Web per HTTP einbinden, beispielsweise Veranstaltungskalender. Bei der Mail-Komponente hebt Novell verbesserte Ansichten von Diskussionsthreads hervor. Die Liebhaber aufwändig formatierter HTML-Mails können Open Office Writer oder Microsoft Word zur Textbearbeitung einbinden. Daneben hat der Hersteller das Einrichten der Vacation-Message vereinfacht.
Regelmäßiges Autosave soll dafür sorgen, dass die angefangene E-Mail auch bei einem Rechnerabsturz erhalten bleibt. Außerdem gibt es nun Groupwise-Zugriff für Mobilgeräte. Geeignet sind Pocket-PCs mit Windows 2000, 2002 und 2003 sowie Geräte die WAP und HDML 3.0 oder WML 1.1 beherrschen.
Der Groupwise-Server läuft auf x86-32-Bit-Hardware (und 64-Bit-Rechnern im 32-Bit-Modus). Als geeignete Betriebssysteme gibt der Hersteller Suse Linux ENterprise Server (SLES) 9 und 10, Netware in den Versionen 5.1, 6.0 oder 6,5 sowie Windws 2000 Server und Windows 2003 Server an. Ebenfalls geeignet ist der Novell Open Enterprise-Server in der Netware- oder Linux-Version.
Weitere Details nennt die Produkthomepage bei Novell. Groupwise 8 kostet rund 140 US-Dollar pro Nutzerlizenz.
(Mathias Huber)
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