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Online für die LPIC-Prüfung trainieren

Das Online-Portal Lpi-academy.de verbindet eine LPIC-Prüfungssimulation mit Wiki und Forum. Mit der Plattform möchte die Firma Linup Front LPIC-1-Interessenten ansprechen, die Website ist offen für Community-getriebene Weiterentwicklungen.

Das ganze Online-Portal ist als Wiki konzipiert. Die Prüfungssimulation ist auch ohne Registrierung zugänglich, Änderungen an den Wiki-Seiten erfordern jedoch eine kostenlose Registrierung. Das eigentliche Wiki enthält zum jetzigen Zeitpunkt je eine Seite zu den einzelnen Lernzielen der Form 1.0x.x oder 1.1x.x, zum Beispiel "Sicherheit auf Benutzerebene" (Lernziel 1.114.3). Jede Seite zeigt mehrere Fragen, die den Fragen in der LPIC-Prüfung in Stil und Schwierigkeitsgrad nachempfunden sind. Die Seiten enthalten eine Kommentarfunktion. Die Unterseite "Ressourcen" trägt LPIC-relevante Lernmaterialien und Weblinks zusammen.

Sponsor der Seite ist die Darmstädter Firma Linup Front GmbH, die Schulungen für Open-Source-Software betreibt. Auf Lpi-academy.de nimmt sie Stellung zu ihrem Selbstverständnis als Sponsor. Sie wolle der Linux-Community etwas dafür zurückzugeben, "dass wir als Firma ohne sie gar nicht existieren könnten", heißt es da. Sie bekennt auch, dass sie von der Sponsorenschaft mittelbar zu profitieren hofft: "Eine aktive LPI-Gemeinde bedeutet letzten Endes auch Nachfrage für unsere Produkte und Dienstleistungen, so dass alle davon profitieren."

Sinn der Sache ist, so erklären der deutsche LPI-Verein und die Sponsorenfirma Linup Front gemeinsam in ihrer Pressemitteilung, der LPIC-interessierten Benutzergemeinde eine Lern- und Kommunikationsplattform zu bieten. Das besondere an dem Portal ist laut dem Portalverantwortlichen Anselm Lingnau vom Schulungsanbieter Linup Front, dass sie technische Themen mit einer Kommunikationsfunktion verbindet.


			Das Erscheinungsbild der Simulation lehnt sich an die Software der echten LPIC-Testzentren VUE und Prometic an.

Das Erscheinungsbild der auf der Plattform verwendeten Simulation LPIsim lehnt sich an die Software der echten LPIC-Testzentren VUE und Prometic an.

Als Prüfungssimulation kommt auf der Seite die quelloffene Software LPIsim der Firma Linup Front zum Einsatz, die unter der GPL lizenziert ist (aktuelle version: 0.8).

Die Seite richtet sich zunächst nur an LPIC-1-Prüflinge, da sie zunächst nur Themen der beiden Teilprüfungen 101 und 102 darstellt. Die Website sei aber kurzfristig offen für Weiterentwicklungen etwa mit den LPIC-Prüfungen 2 und 3, sagte Lingnau zu Linux-Magazin Online: Das hänge davon ab, wie gut das Angebot aufgenommen wird. "Wir betrachten uns ja nicht als 'die Macher', die das alles machen und anderen vorsetzen", so Lingnau. Die Benutzer des Portals können und sollen die Inhalte demzufolge erweitern.

(Anika Kehrer)
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