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Red Hat erneuert Jboss-SOA

Das Linux-Unternehmen Red Hat kündigt neue Versionen der Jboss Enterprise SOA Plattform 4.3 und von Jboss Operations Network 2.1 an.

Der Jboss Enterprise Service Bus (ESB) soll in der Jboss SOA Plattform 4.3 besser an Gateways lauschen können, ein deklaratives Sicherheitsmodell zur Verfügung stellen und mehr Skriptsprachen unterstützen. Neue Features der Regel-Verwaltung sind Stateful Rules, Entscheidungstabellen und Unterstützung für einen Rule-Agenten. In der Management-Software Operations Network 2.1 gibt es zum Beispiel eine neue Möglichkeit zur Remote-Verwaltung. Besseres Ineinandergreifen mit dem ESB soll ein Monitoring des Busses ermöglichen.

Im Februar 2008 hatte Red Hat ein Maßnahmen-Paket für die 2006 gekauften, quelloffenen Java-Middleware Jboss vorgestellt, die es in einer Community- und einer kommerziellen Version gibt. Dazu gehörte auch die Veröffentlichung der kostenpflichtigen Jboss Enterprise SOA Platform und die Ankündigung des Jboss Operations Network 2.0, eine ebenfalls kostenpflichtigen Management-Plattform für die ganze Palette der Jboss-Middleware. Das Jboss-Produktpaket mit darunter liegendem Red-Hat-Linux zielt auf den SOA-Markt.

(Anika Kehrer)
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