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RIP 6.6: Rettungssystem mit neuen Treibern und Forum

Das Linux-Rettungssystem Recovery Is Possible (RIP) liegt in der aktualisierten Version 6.6 vor. Außerdem gibt es nun ein Web-Forum, in dem sich Anwender und Entwickler austauschen.

Im neuen RIP-Release ist der Partitionseditor GParted in seiner jüngsten Version 0.3.9 enthalten. In dieser Version, die erst vor wenigen Tagen erschien, soll das Kopieren oder Bewegen von Partitionen schneller vor sich gehen. Zudem kann das Programm nun Partitionen mit dem Mac-Dateisystem HFS+ anlegen und prüfen.

Daneben enthält RIP 6.6 den WLAN-Treiber Ath9k für Draft-N-Chips von Atheros sowie Treiber für die Wireless-Chips Acx100 und Acx111 von Texas Instruments.

Der RIP-Entwickler Kent Robotti hat außerdem ein Anwenderforum für sein Live-Linux eingerichtet. Dort gibt er beispielsweise Tipps, wie sich die Distribution um zusätzliche Software-Pakete erweitern lässt.

RIP ist eine Linux-Live-Distribution auf Basis von Slackware. Sie ist vor allem zur Wartung von Rechnern und zur Datenrettung gedacht. Deshalb bringt RIP Unterstützung für ein breites Hardware-Sortiment sowie zahlreiche Dateisysteme mit, von der Ext-Familie über ReiserFS und Reiser 4 bis UDF, HFS, HPFS und NTFS. Sie lässt sich von CD oder USB-Massenspeichern booten. Zum Download gibt es auf der Projekt-Homepage ISO-Images, die sich mit dem dort angebotenen Skript "mkusb.sh" auch auf einem USB-Stick installieren lassen. Es gibt auch eine Variante zum booten über PXE. Das Linux benötigt mindestens 256 MByte RAM und eine CPU ab Pentium. Der Kernel ist in 32- und 64-Bit-Version enthalten.

(Mathias Huber)
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