Home»NEWS»Samba 3.2 mit IPv6, Clustering und GPLv3
Samba 3.2 mit IPv6, Clustering und GPLv3
02.07.2008
Das freie Projekt Samba veröffentlicht Version 3.2 des Druck- und Print-Servers für Microsoft-Windows-Clients; ab dieser Version will das Projektteam dauerhaft auf die GPL v3 umstellen.
Samba 3.2 baut auf der Codebasis der Version 3.0 auf und will dabei mit allen bestehenden Samba-Installationen kompatibel bleiben. Vorgestellt wird die neueste Version von der neuen Release-Managerin Karolin Seeger, die beim deutschen Dienstleistungsunternehmen Sernet für diese Aufgabe abgestellt wurde.
Als wesentliche Neuerungen berichten die Entwickler über geringeren Speicherbedarf, Unterstützung für das Internet Protokoll Version 6 (IPv6) und eine vereinfachte Registry-basierte Konfiguration. Über eine Vorauswahl an Kommandos sowie Bibliothekseinträge lässt sich eine Appliance konfigurieren werden, ohne dass eigens ein Skript geschrieben werden muss.
Außerdem unterstützt Version 3.2 einen Dateiserver als skalierbaren Cluster. Möglich macht dies eine Kombination der Ctdb-Libraries mit einem zusätzlichen Dateisystem wie Sun Lustre, Red Hat Global File System (GFS) oder IBM GPFS. Auch wurden die Bibliotheken auf eine modulare Architektur umgestellt. Als Beispiel nennen die Entwickler die Libnetapi-Library, über die Domain-Mitgliedschaften kontrolliert werden. Laut Projektteam wurde auch die Integration mit aktuellen Windows-Versionen wie dem Windows Vista Service Pack 1 oder dem Windows Server 2008 verbessert. Als weitere Neuerung nennen die Entwickler verschlüsselten Datentransport mittels GSSAPI im Netzwerk.
Mit der Version 3.2 steigt das freie Projekt auf die Version 3 der General Public License (GPL) um. Samba 3.2 steht steht auf den Projektseiten zum Download zur Verfügung. Die Entwickler arbeiten parallel bereits an Samba 4.0 mit einem Active Directory Controller für Linux, die Fertigstellung ist für Anfang 2009 geplant.
Ist es riskant, Open-Source-Software in geschäftskritischen Infrastrukturen einzusetzen? Warum sollten wir für einen Open-Source-Anbieter zahlen, wenn es sich doch um "freie" Software handelt? Bedeutet der Wechsel zu Open Source, dass die Komplexität der IT-Infrastruktur zunimmt? Dieses Whitepaper von Astaro räumt mit Mythen über Open-Source-Sicherheit auf.
Sichere Datenlöschung als Bestandteil des IT-Sicherheitskonzeptes
Lesen Sie in diesem Whitepaper, welche Vorkehrungen Sie für eine sichere und umweltgerechte Datenlöschung treffen müssen und lernen Sie anhand von Beispielen und Checklisten, wie Sie Compliance Richtlinien sicher einhalten können.
Whitepaper Computer Forensik
Die Sicherung und Wiederherstellung von Daten, die Recherche und Analyse von Indizien, die vornehmlich in digitaler Form vorliegen sowie ihre gerichtsfeste Dokumentation, ist Fokus der Computer Forensik.
Kommentare (0)
Themen-Special SPAM
Alles was Sie zum Thema Spam wissen müssen: »Filterung »Abwehr »Software »Hardware