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Spacewalk: Red Hat macht Satellite zu Open Source

Der Linux-Distributor Red Hat hat den Code seines Management-Produkts Satellite unter dem Namen Spacewalk als Open-Source-Projekt veröffentlicht.

Die webbasierte Software übernimmt zahlreiche Aufgaben des Systemmanagements: Inventarisierung von Hard- und Software, Provisionierung, Installation und Update von Software sowie die Verteilung von Konfigurationsdateien. Daneben bietet sie auch Monitoring-Funktionen und kann virtuelle Systeme konfigurieren, starten und stoppen.

Das bisherige Produkt Red Hat Network Satellite soll als kostenpflichtiges Angebot bestehen bleiben und gewerblichen Kunden Stabilität und professionellen Support bieten. Daneben unterstützt es neben Intel-Prozessor-Architekturen auch S390 und S390x von IBM. Außerdem ist derzeit nur die kommerzielle Version berechtigt, sich mit dem Update-Dienst Red Hat Network zu verbinden.

Als Einsatzbereich für die unter GPLv2 lizenzierte Open-Source-Software Spacewalk sieht der Hersteller dagegen Red-Hat-Abkömmlinge wie Centos oder das hauseigene Community-Linux Fedora.

Als Upstream-Projekt für Satellite dient Spacewalk zum Entwickeln und Testen neuer Features, die später in die kommerzielle Version einfließen. Daneben soll das Projekt durch sein offenes Entwicklungsmodell auch geeignete Technologie aus anderen Open-Source-Projekten leichter integrieren. Als Kandidaten dafür nennt Red Hat das Konfigurationsmanagement Puppet und den Provisioning-Server Cobbler.

Auf der Spacewalk-Homepage steht die Software als RPM- und Source-RPM-Pakekte zum Download bereit, daneben gibt steht ein Git-Repository des Quellcodes zur Verfügung. Dokumentation, IRC-Kanal, Mailingliste, Wiki und Bugtracker komplettieren das Angebot an interessierte Entwickler.

(Mathias Huber)
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