Virtualisierungsspezialist VMware plant mit der Mobile Virtualization Platform (MVP) eine Software-Schicht, die Virtualisierung auf Mobiltelefonen ermöglicht.
Das Know-how für die virtualisierten Handys hat sich der Hersteller durch die Übernahme von Trango Virtual Processors beschafft. Für Handyhersteller bedeute die Entkoppelung von Hardware und Applikationen durch die Virtualisierungsschicht schnellere und günstigere Entwicklungszyklen, prophezeit VMware. Dem Handy-Benutzer könnte das virtualisierte Handy zukünftig möglicherweise helfen, seinen Gerätepark zu minimieren, indem sich Dienst- und Privat-Handy als unterschiedliche Profile ein Gerät teilen.
MVP selbst unterstützt laut Anbieter derzeit unter anderem die Betriebssysteme Windows CE 5.0 and 6.0, Linux 2.6.x, Symbian 9.x, eCos, µITRON NORTi und µC/OS-II.
Mit dem virtualisierten Handy hat VMware anscheinend ins Schwarze getroffen, zumindest prognostiziert der US-Marktforscher Gartner in Person von Monica Basso, Research Vice President "einen vielversprechenden und potenziell rasch wachsenden Markt". Bassos Prognose: Bis 2012 seien mehr als 50 Prozent der ausgelieferten neuen Smartphones virtualisiert.
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Es nervt mich schon j2me, da das ding ist um einiges langsamer, als wenn man direkt in C es programmieren würde. Platformunanhängikeit kann auch durch freigabe von source code auch erreicht werden, und java closesource zu nennen würde lüge sein.
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NikeL,
11.11.2008 14:13