"Embedded Linux" – nein, da legt sich kein Pinguin zum Sterben nieder, wie Spötter behaupten könnten. Im Gegenteil: Linux läuft auf Millionen Geräten, Tendenz steigend.
Auf der Embedded Systems Conference im kalifornischen San Jose sind Linux-Unternehmen stark vertreten: Der Chef des Linux-Anbieters Montavista, Jim Ready, hielt die Keynote, unter den Sponsoren sind neben Microsoft, Sun und AMD die Linux-Unternehmen Windriver und Lynuxworks. Mit einer Runderneuerung seiner Embedded-Produkte will Microsoft gegenhalten.
Embedded-Entwickler zirkeln um jedes Byte. Da kommen abgespeckte C-Bibliotheken wie UC-Libc und Dietlibc, schlankere Standard Template Libraries für C++ sowie GNU-Tool-kompatible Zwerge genau recht.
Beim Cross-Kompilieren für ein Embedded-System übersetzen Sie Ihren Quellcode für eine andere CPU als die im PC des Entwicklers eingebaute. Der folgende Workshop erklärt zwei Wege, wie das mit dem GCC als Crosscompiler zu bewerkstelligen ist.
Kaum ein Embedded-Entwickler schneidert die unteren Betriebssystem-Komponenten selbst zusammen. Die meisten greifen auf fertige Distributionen zurück - freilich nicht auf Debian, Suse, Fedora & Co., sondern auf Spezialkollektionen.
Ob Accesspoints, Firewalls, Network Attached Storage, Navigationsgeräte oder Handys - auf unendlich vielen Geräten läuft Linux. Über das Warum, das Wie und über die Eigenschaften typischer Embedded-Architekturen klärt dieser Artikel auf.
Android, die von der Open Handset Alliance vorgestellte Plattform für mobile Endgeräte, tritt während einer entscheidenden Phase für die gesamte Industrie auf die Bühne.
Eine einfache Schaltung hat das Zeug, eine ganze Handvoll proprietärer Adapter zu ersetzen, die sonst den Tisch des Embedded-Entwicklers vollmüllen. Mit anderer Firmware mutiert USBprog auch zur USB-to-RS232-Schnittstelle oder steuert Lampen und Motoren.
„Embedded Linux“ – nein, da legt sich kein Pinguin zum Sterben nieder, wie Spötter behaupten könnten. Im Gegenteil: Linux läuft auf Millionen Geräten, Tendenz steigend.
Mit der Portierung seines Carrier-Grade-Linux (CGL) nebst der Entwicklungsumgebung Workbench auf Suns Multithreading-fähigen Prozessor UltraSPARC T2 sieht der Embedded-Spezialist Wind River die Basis für die Entwicklung leistungsfähiger Netzwerk-Komponenten gelegt.
Das Open Source Automation Development Lab (OSADL) hat auf der Hannover Messe Industrie eine Vortragsreihe unter dem Motto "Open Source meets Industry" abgehalten. Mit führenden Kernel-Entwicklern als Vortragende wollte die Genossenschaft Linux und Open Source der Industrie bekannt machen.
Das erste Mobiltelefon mit Googles Linux-Plattform Android könnte aus chinesischer Produktion kommen und bereits im Frühjahr 2008 der erste Konkurrenz für Apples iPhone werden.
Bislang gibt es das Linux-Handy Neo 1973 als Modell für Entwickler. Im Frühjahr soll das von der taiwanischen IT-Firma FIC und der für die Software zuständigen FIC-Tochter Openmoko entwickelte Gerät unter der Bezeichnung Neo Freerunner erscheinen.
Die Linux Foundation veranstaltet am 19. und 20. Februar 2008 ein Linux Developer Symposium in Peking. Partner der Veranstaltung ist die China OSS Promotion Union (COPU).