Jeder, der nichts gegen die Flut unerbetener Werbemails unternimmt, wirft bares Geld aus dem Fenster: Für umsonst bezahlte Netzwerk- und Mailservernutzung oder verschwendete Speicherkapazität genauso wie für verlorene Produktivität und Arbeitszeit. Stolze 66 Cent verliert ein Kleinbetrieb ohne Spamschutz pro unerwünschter Mail, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ausgerechnet. mehr...
Linux Technical Review zum Thema Spam
Spam ist lästig und vor allem teuer für den Empfänger: Vergeudete Bandbreite und Arbeitszeit sind Kostenfaktoren, die sich schnell summieren, wenn eine wirksame Vorbeugung fehlt. Die ist bereits für einen Bruchteil der möglichen Schadenshöhe zu haben, wenn man die richtige Strategie und effiziente Tools wählt. mehr...
Absender-Adressen von E-Mails sind leicht zu fälschen. Insbesondere Spam kommt immer mit entweder gestohlenen oder frei erfundenen Adressen an. Das Sender Policy Framework (SPF) ist ein Versuch, solche Fälschungen einzudämmen.
Manches Spam-Opfer hat den Hals so gestrichen voll, dass es zur Gegenwehr greifen und die Kommunikation der Müllversender blockieren will. Zur Wahl stehen die Verbindungen der Harvester (Adressensammler) und Bulkmailer (Spamschleudern). Doch nicht jede Maßnahme greift.
Ein Open Relay zu konfigurieren ist das Schlimmste, was ein Mailserver-Admin anstellen kann. Spammer finden es umgehend und machen den MTA zur Dreckschleuder. Anhand von Exim sei hier eine Verhütungsstrategie erklärt, Clam AV und Spamassassin halten alle anderen Unannehmlichkeiten auf Distanz.
Die kleine thüringische Firma MSM-Net will mit ihrer VPN-Appliance die Großen im Geschäft das Fürchten lehren. Die klug kombinierten Standardkomponenten haben es zumindest geschafft, die Techniker der Bundeswehr zu überzeugen. Was in dem 19-Zoll-Gerät steckt und was seine Software leistet, zeigt der Test.
Wer für Firewall, VPN-Zugang, Web- und E-Mail-Filter, Bandbreitenmanagement und Einbruchserkennung nicht viele Einzelkomponenten kaufen will, wird bei dem Universaltalent von Astaro fündig. Das Linux-Magazin hat die Appliance einem Praxistest unterzogen.
Spam nervt. Für Entspannung in den Mailboxen sorgen Spamfilter - vorausgesetzt sie wirken zuverlässig und verschonen die Empfänger mit Nebenwirkungen. Das Linux-Magazin hat fünf Appliances, zwei Service-Anbieter sowie die Filter von GMX und Web.de einem aufwändigen Langzeittest unterzogen.
Vipul's Razor, von Vipul Ved Prakash als Open Source-Produkt geschaffen, war das weltweit erste kollaborative Spam-Filter-Netzwerk für Messaging-Security-Anwendungen. Im Jahr 1998 gründete der Entwickler die Firma Cloudmark, die das Konzept heute mit kommerziell verfügbaren Messaging-Security-Lösungen weiterentwickelt und anpasst, etwa auf die Bedürfnisse von Providern.
Normalerweise landen alle im Posteingang: gewünschte E-Mails, als Spam erkannter und der nicht erkannte Müll. Dieser Artikel entwickelt anhand von Qmail und Spamassassin eine Methode, die einerseits klassifizierten Spam in einen separaten Ordner schiebt und andererseits lernende Ordner einrichtet.
E-Mails auf dem Server filtern befreit von überflüssigem Ballast: Die leistungsfähige Skriptsprache Sieve ist als RFC standardisiert. Unerwünschte Nachrichten mit Spam oder Viren können Sieve-Skripte automatisch löschen oder wegsperren, ohne den Maildienst damit zu belasten.
Während Spamfilter den elektronischen Müll, der täglich die Inbox flutet, mühsam aussortieren, vermeiden einige Techniken von vornherein, dass Spammer eine E-Mail-Adresse belästigen. Welche tatsächlich helfen, verrät diese Analyse. Sie gibt auch gleich ein praktisches Beispiel.
Die junge österreichische Firma Underground 8 entwickelt mit der Limes MF eine Managed Firewall für kleine Unternehmen, die sich keinen Vollzeit-Admin leisten können, ihre Filter-Policy aber dennoch selbst festlegen wollen. Wie sehr das auf Kosten der Sicherheit geht, untersucht dieser Test.
Ist der Mailserver zu langsam, meutern die User. Wer den Server sinnvoll optimieren will, braucht verlässliche Messwerte über die Geschwindigkeit des MTA. Beim Erzeugen der nötigen Last und beim Sammeln der Resultate hilft ihm das Benchmark-Programm Postal.
Mit Blog-Komplettpaketen wie Wordpress oder B2evolution ist es für den Anwender kinderleicht, Texte im Internet zu veröffentlichen. Doch für die vielen handlichen Features brauchen große Blogsysteme mehrere MBytes potenziell unsicheren PHP-Code.
Spammer senden nicht nur E-Mails, sie nisten sich auch in Diskussionsforen und Blogs ein, um mit Link-reichen Pseudopostings die großen Suchmaschinen hinters Licht zu führen. Ein Perl-Skript macht sauber.